Leben und Sterben im Dreißigjährigen Krieg


Leben und Sterben im Dreißigjährigen Krieg - Bioarchäologische Untersuchungen eines Massengrabes von 1632

Vortragsreihe "Bioarchäologie", Wien

Im Jahr 1632 standen sich bei Lützen in der Nähe von Leipzig die Armeen der Habsburger und der Schweden gegenüber. Laut historischen Quellen starben in den darauffolgenden Kampfhandlungen, in einer der zentralen Schlachten des Dreißigjährigen Krieges, zwischen 6.000 und 9000 Soldaten. 2011 wurde ein Massengrab mit 42 Toten aus dieser Schlacht entdeckt. Es wurde als Block geborgen und anschließend im Landesmuseum Halle (Saale) umfassend untersucht.

Dr. Nicole Nicklisch vom Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt berichtet in ihrem Vortrag über die Ergebnisse der anthropologischen Analysen, die ein deutsch-österreichisches Team durchgeführt hat. Sie zeugen von einem Leben voller Gewalt und einem harten, kräftezehrenden Alltag.

Place/Ort: Institut für Ägyptologie, Franz Klein-Gasse 1, 1190 Wien, Hochparterre, Hörsaal 6
Time/Zeit: 5. Dezember 2017, 18.00 Uhr

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